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Institut für Neuro- und Bioinformatik

Direktor: Prof. Dr. rer. nat. Thomas Martinetz

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Die isotrope lokale Phase in der Bildverarbeitung

erstellt von Judith Berger zuletzt verändert: 06.12.2007 16:07

Vorträge


Die isotrope lokale Phase in der Bildverarbeitung


Dr.-Ing. Michael Felsberg
Computer Vision Laboratory
Linköping University



Die lokale Phase stellt ein leistungsfaehiges Konzept der Bildverarbeitung fuer Parameterschaetzung und Merkmalsdetektion dar. Phasenbasierte Ansaetze finden sich z.B. in der Interferometrie, der Kantendetektion und der Disparitaetsschaetzung. Leider sind die bekannten Verfahren zur Phasenschaetzung in 2D Signalen in vielerlei Hinsicht unzureichend. Insbesondere sind die meisten Verfahren orientierungsabhaengig, d.h. die Phase wird nicht isotrop geschaetzt. Rotationsinvariante Verfahren, beispielsweise durch steuerbare Filter, weisen eine relativ hohe Berechnungskomplexitaet auf, die sie fuer viele Verfahren untauglich werden laesst.


In meinem Vortrag werde ich aus der Betrachtung der Defokussierung in einer idealisierten Abbildungsgeometrie einen linearen, nicht-Gausschen Skalenraum ableiten. Die Anwendung der Kontinuitaetsgleichung liefert im 1D Fall die Hilberttransformation als Loesung fuer den Zusammenhang zwischen dem Signal im Skalenraum und dem Signalfluss. Die entsprechende Loesung fuer den 2D Fall ist durch die Riesztransformation gegeben, welche die Hilberttransformation bei der Bildung des 2D analytischen Signals ersetzt. Das resultierende monogene Signal weist ein vektorwertiges Phasenkonzept auf, welches weitreichende hat.


Ferner werde ich in meinem Vortrag auf Erweiterungen des monogenen Signals eingehen, die intrinsisch 2D Signale adaequat behandeln. Neben dem rein lokalen Ansatz des Struktur-Multivektors, welcher die Eigenschaften des Strukturtensors mit denen des analytischen verknuepft, gebe ich einen Ausblick ueber zukuenftige, eher statistisch motivierte Arbeiten auf dem Gebiet.



Zeit: Dienstag, den 4. Juni 2002, 16 Uhr c.t.

Ort: Institut für Neuro- und Bioinformatik
        TZL, Seelandstr. 1a, Geb. 5
        Seminarraum OG.3


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