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Institut für Neuro- und Bioinformatik

Direktor: Prof. Dr. rer. nat. Thomas Martinetz

Benutzerspezifische Werkzeuge

Themen zu Human and Computer Vision

erstellt von Judith Berger zuletzt verändert: 31.03.2008 14:59

Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten


Themen zu Human and Computer Vision


Aktuelle Themen für Diplom-, Studien- und Bachelor-Arbeiten werden auch im Rahmen folgender Projekte vergeben:

 

 

Seeing with sound

 

 

Patienten mit vollständigen oder partiellen Ausfällen ihrer Sehhleistung soll durch ein technisches Sehhsystem geholfen werden. Dazu wird zunächst das Videosignal einer kopfgetragenen Kamera in Ton umgewandelt und den Patienten durch Kopfhörer über deren Gehörsinn zur Verfügung gestellt. In der Arbeit sollen neue Abbildungen von Video und Ton implementiert und getestet werden.

 

Unsere Partner sind Peter Meijer (siehe http://www.seeingwithsound.com) und die Univetsität Düsseldorf, Experimentelle Biologische Psychologie, Prof. P. Stoerig.

 

 

Looking at the driver


Im "intelligenten Auto" mit Telefon, GPS, Internet, usw. wird der Fahrer leicht abgelenkt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den Fahrer zu beobachten, um eine der Verkehrslage angemessene Aufmerksamkeit zu gewärleisten. Dazu sollen Verfahren entwickelt werden, die es erlauben die Lage des Kopfes und die Blickrichtung des Fahres unter schwierigen Beleuchtungsverhältnissen mithilfe von Videokameras zu ermitteln.
Methoden: Computer Vision, Bildverarbeitung
Beginn: ab sofort.
Siehe auch: Studien-/ Diplomarbeit Fahrerzustandserkennung.(PDF file, 57 KB)

 

In Zusammenarbeit mit der Firma SensoMotorik Instruments (www.smi.de).

 

 

Erkennung von Bewegungsmustern

 

Fragestellung: Wie können in einem Videosignal bestimmte Muster, wie z.B. ein fahrendes Auto, ein Fußgänger, oder der Gesichtausdruck zuverlässig erkannt werden? Gegebenfalls dienen das menschliche Gehirn und die biologischen Lösungen des Problems als Vorbild.

 

 

 


Gesichtserkennung

 

Fragestellung: Hier geht es speziell um die Erkennung und Verfolgung von Gesichtern in einem Videosignal. Die Anwendungen liegen im Bereich der Zugangskontrolle.

In Zusammenarbeit mit der ZN Vision Technologies (www.zn-ag.de).

 

 

Verfolgung bewegter Objekte mit einer Videokamera (tracking)

 

Fragestellung: Durch den Trend zu interaktiven Systemen und Medien wächst der Bedarf nach "intelligenten" Kameras, die immer in die richtige Richtung gucken. Dieser Themenbereich bietet einige interessante Studien-/Bachelorarbeiten, wie z.B. die Implementation und Analyse des "Stanford trackers" (http://robotics.Stanford.edu/~birch/headtracker) aber auch theoretisch anspruchsvolle Themen wie die Berechnung der Raumlage eines Kopfes anhand einer Zeitfolge von unterschiedlichen Ansichten des Kopfes. Beginn: ab sofort.

 

 

Neuronale Modelle der cortikalen Informationsverarbeitung

 

Vorbemerkung: Trotz vermehrter Anstregungen im eben verflossenen "Jahrzent der Hirnforschung" sind wichtige Aspekte der visuellen Informationsverarbeitung noch ungeklärt, für den Informatiker jedoch von Bedeutung, weil Rechner und Menschen weiter "verschmelzen" und visuelle interaktive Systeme an Bedeutung gewinnen. Fragestellung: Bestimmte Gruppen von visuellen Neuronen können mit heute gängigen (linearen) Theorien, z.B. Wavelets, nicht vollständig beschrieben werden. Wir haben in den letzten Jahren eine Theorie entwickelt, die es erlaubt, informationstheoretisch sinnvolle Nichtlinearitäten einzuführen. Es soll untersucht werden, wie mithilfe dieser Nichtlinearitäten die Leistungsfähigkeit neuronaler Modelle verbessert werden kann. Mögliche Anwendungen liegen in der Robotik sowie in der automatischen Beurteilung von subjektiver Bild- und Videoqualität. Methoden: Simulation und etwas Mathematik Beginn: ab sofort.

 

 

In Zusammenarbeit mit der NASA Vision Science and Technology Group.



Modelle bewegungsselektiver Neurone


Vorbemerkung: Eine wichtige Erkenntnis der Hirnforschung ist, dass verschiedene Areale im Gehirn für verschiede Aufgaben zuständig sind. So gibt es Areale für Farbe, Form und eben auch Bewegung. Fragestellung: Neue Ergebnisse die von uns in Zusammenarbeit mit der NASA Vision Science and Technology Group gefunden wurden erlauben eine neue Interpretationen bewegungsselektiver Neurone und entsprechend neuartige Modelle. Diese Modelle sollen mit weiteren Datensätzen getestet und mit Konkurenzmodellen verglichen werden. Methoden: Simulation in Matlab und Mathematica. Beginn: ab sofort.


 

vpath


Neuronale Modelle der Informationsverarbeitung in der Netzhaut

 

Vorbemerkung: Entgegen gängiger Meinung funktionieren die Augen nicht wie ein Fotoapparat, sondern beherbergen in der Netzhaut einen leistungsfähigen "Computer" (s. Bild), der wichtige Funktionen der visuellen Informationsverarbeitung übernimmt und somit mitbestimmt, wie wir die Welt wahrnehmen. Fragestellung: Neue Ergebnisse zeigen, dass schon in der Netzhaut wichtige Rückkopplungen und Nichtlinearitäten vorhanden sind, deren Funktionalität durch Simulation und informationstheoretische Analyse untersucht werden soll. Methoden: Simulation (evtl. mithilfe von GENESIS) Beginn: ab sofort.

 

 

Wir erwarten wissenschaftliche Neugier sowie Grundkenntnisse in Programmierung und Englisch.

Weitere Informationen auf Anfrage.
Konkrete Aufgabenstellung werden, entsprechend den Interessen und Qualifikationen der Studierenden, im persönlichen Gespräch festgelegt.

E. Barth
barth@inb.uni-luebeck.de

Tel.: (0451) 500 5503

 

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