Themen zu Human and Computer Vision
Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten
Themen zu Human and Computer Vision
Aktuelle Themen für Diplom-, Studien- und Bachelor-Arbeiten werden auch im Rahmen folgender Projekte vergeben:
- Information technology for active perception (Itap)
- LOcal adaptive estimation of COmplex MOTion and ORientation patterns (LOCOMOTOR)
Seeing with sound
Patienten mit vollständigen oder partiellen Ausfällen ihrer Sehhleistung soll durch ein technisches Sehhsystem geholfen werden. Dazu wird zunächst das Videosignal einer kopfgetragenen Kamera in Ton umgewandelt und den Patienten durch Kopfhörer über deren Gehörsinn zur Verfügung gestellt. In der Arbeit sollen neue Abbildungen von Video und Ton implementiert und getestet werden.
Unsere Partner sind Peter Meijer (siehe http://www.seeingwithsound.com) und die Univetsität Düsseldorf, Experimentelle Biologische Psychologie, Prof. P. Stoerig.
Looking at the driver
Im "intelligenten Auto" mit Telefon, GPS, Internet, usw. wird der
Fahrer leicht abgelenkt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den
Fahrer zu beobachten, um eine der Verkehrslage angemessene
Aufmerksamkeit zu gewärleisten. Dazu sollen Verfahren entwickelt
werden, die es erlauben die Lage des Kopfes und die Blickrichtung des
Fahres unter schwierigen Beleuchtungsverhältnissen mithilfe von
Videokameras zu ermitteln.
Methoden: Computer Vision, Bildverarbeitung
Beginn: ab sofort.
Siehe auch:
Studien-/ Diplomarbeit Fahrerzustandserkennung.(PDF file, 57 KB)
In Zusammenarbeit mit der Firma SensoMotorik Instruments (www.smi.de).
Erkennung von Bewegungsmustern
Fragestellung: Wie können in einem Videosignal bestimmte Muster, wie z.B. ein fahrendes Auto, ein Fußgänger, oder der Gesichtausdruck zuverlässig erkannt werden? Gegebenfalls dienen das menschliche Gehirn und die biologischen Lösungen des Problems als Vorbild.
Gesichtserkennung
Fragestellung: Hier geht es speziell um die Erkennung und Verfolgung von Gesichtern in einem Videosignal. Die Anwendungen liegen im Bereich der Zugangskontrolle.
In Zusammenarbeit mit der ZN Vision Technologies (www.zn-ag.de).
Verfolgung bewegter Objekte mit einer Videokamera (tracking)
Fragestellung: Durch den Trend zu interaktiven Systemen und Medien wächst der Bedarf nach "intelligenten" Kameras, die immer in die richtige Richtung gucken. Dieser Themenbereich bietet einige interessante Studien-/Bachelorarbeiten, wie z.B. die Implementation und Analyse des "Stanford trackers" (http://robotics.Stanford.edu/~birch/headtracker) aber auch theoretisch anspruchsvolle Themen wie die Berechnung der Raumlage eines Kopfes anhand einer Zeitfolge von unterschiedlichen Ansichten des Kopfes. Beginn: ab sofort.
Neuronale Modelle der cortikalen Informationsverarbeitung
Vorbemerkung: Trotz vermehrter Anstregungen im eben verflossenen "Jahrzent der Hirnforschung" sind wichtige Aspekte der visuellen Informationsverarbeitung noch ungeklärt, für den Informatiker jedoch von Bedeutung, weil Rechner und Menschen weiter "verschmelzen" und visuelle interaktive Systeme an Bedeutung gewinnen. Fragestellung: Bestimmte Gruppen von visuellen Neuronen können mit heute gängigen (linearen) Theorien, z.B. Wavelets, nicht vollständig beschrieben werden. Wir haben in den letzten Jahren eine Theorie entwickelt, die es erlaubt, informationstheoretisch sinnvolle Nichtlinearitäten einzuführen. Es soll untersucht werden, wie mithilfe dieser Nichtlinearitäten die Leistungsfähigkeit neuronaler Modelle verbessert werden kann. Mögliche Anwendungen liegen in der Robotik sowie in der automatischen Beurteilung von subjektiver Bild- und Videoqualität. Methoden: Simulation und etwas Mathematik Beginn: ab sofort.

Modelle bewegungsselektiver Neurone

Neuronale Modelle der Informationsverarbeitung in der Netzhaut
Vorbemerkung: Entgegen gängiger Meinung funktionieren die Augen nicht wie ein Fotoapparat, sondern beherbergen in der Netzhaut einen leistungsfähigen "Computer" (s. Bild), der wichtige Funktionen der visuellen Informationsverarbeitung übernimmt und somit mitbestimmt, wie wir die Welt wahrnehmen. Fragestellung: Neue Ergebnisse zeigen, dass schon in der Netzhaut wichtige Rückkopplungen und Nichtlinearitäten vorhanden sind, deren Funktionalität durch Simulation und informationstheoretische Analyse untersucht werden soll. Methoden: Simulation (evtl. mithilfe von GENESIS) Beginn: ab sofort.

Wir erwarten wissenschaftliche Neugier sowie Grundkenntnisse in Programmierung und Englisch.
Weitere Informationen auf Anfrage.
Konkrete Aufgabenstellung werden, entsprechend den Interessen und
Qualifikationen der Studierenden, im persönlichen Gespräch festgelegt.
E. Barth
barth@inb.uni-luebeck.de
Tel.: (0451) 500 5503

